Wie sich privat von gesetzlich unterscheidet
Deutschland hat zwei Systeme. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) verlangt einen Prozentsatz Ihres Einkommens und versichert Ihre Familie ohne Zusatzkosten mit. Die private Krankenversicherung (PKV) kalkuliert nach Alter und Gesundheit und versichert eine Person pro Vertrag.
Kurz gefasst
- Gesetzliche Beiträge folgen Ihrem Einkommen. Private nicht — sie bleiben gleich, wenn Ihr Gehalt sinkt, und laufen auch in Arbeitslosigkeit und Elternzeit weiter.
- Die gesetzliche Kasse versichert einen nicht erwerbstätigen Partner und Kinder beitragsfrei mit. Privat braucht jede Person einen eigenen Vertrag und einen eigenen Beitrag.
- Privat bekommen Sie schneller Facharzttermine, Mitsprache bei der Behandlung im Krankenhaus und deutlich bessere Zahnleistungen als gesetzlich.
- Was Ihr privater Vertrag zusagt, steht mit der Unterschrift fest. Der Gesetzgeber kann Leistungen der GKV ändern; Ihr privater Versicherer kann Ihnen nicht nehmen, was Ihr Tarif zusagt.
- Der Weg zurück in die gesetzliche Kasse ist schwierig und ab 55 für die meisten praktisch versperrt. Behandeln Sie die Entscheidung als dauerhaft.